Wozu eine Freundin nicht alles gut sein kann!

„Angel wie lange brauchst du noch? Mum und Dad warten schon im Auto.“ „Komm ja schon.“ Noch schnell ein wenig Gloss auf die Lippen, den Mantel noch anziehen und los geht’s. Heute findet nämlich der alljährliche Kaiserball statt. Seit ein paar Jahren gehen meine Mum Cathrin, mein Dad David, mein Bruder Domenico und ich zu diesem Ball. Zuerst gingen nur meine Eltern dorthin, aber seit wir genügend alt sind, gehen wir alle zusammen zu diesem Ball. Das tolle daran ist, dass ich jedes Mal ein anderes Abendkleid anziehen kann, weil meine Mutter sozusagen ein Abendkleider-Freak ist (das ist überhaupt nicht böse gemeint) und wir dieselbe Kleidungsgrösse haben. Und dann passt sich jedes Mal mein Vater, meiner Mutter an und mein Bruder, mir. Dieses Mal habe ich ein Kleid an, dass aus schimmernden. hellblauen Satin ist, es ist silbern bestickt und diagonal geschnitten, sodass es perfekt über all meine Kurven gleitet. Das Dekollté ist herzförmig ausgeschnitten, der Rücken ist frei. Das Kleid läuft in einem runden Ausschnitt an meiner Taille aus, unter dem sich die silberne Stickerei fortsetzt. Eine winzige Schleppe gibt dem Kleid den letzten Schliff. Ist das Kleid nicht wunderschön?
Geschminkt habe ich mich dann wie eine Eisprinzessin. Könnt ihr euch unter dem etwas vorstellen? Also, man hat silbrige Lindschatten, die Augen werden dann mit schwarzen Kajal umrandet und die Wimpern ganz stark getuscht. Die Lippen haben nur einen leichten Gloss, damit die Augen der Hingucker werden. Das ist bei mir auch nicht so schwierig, weil ich strahlend blaue Augen habe. Die Frisur ist eigentlich ganz einfach. Ich habe mit meinem Lockenstab, noch mehr Locken gemacht, als ich schon habe. Danach habe ich sie ein bisschen aufgesteckt, damit meine silbrigen Glücks-Kreolen zum Vorschein kommen. Am Hals habe ich die Kette an, die ich immer anhabe. Es ist eine schlichte silbrige Kette mit einem oval silbrigen Anhänger dran. Im Anhänger drinnen ist ein schöner geschliffener ovaler Lapislazuli. Das ist ein dunkelblauer Stein, der perfekt zu meinem Kleid passt. Die Schuhe sind genau so schlicht mit wenigen Absätzen.
Domenico hat sich natürlich auch passend gekleidet. Er hat einen schwarzen Smoking mit einem dukelblauen Hemd und einer schwarzen Krawatte an. Seine dunkeln Haare, hat er wie immer verwuschelt
„Angel Maria Justin!“, knurrt mein Domenico. „Bin ja schon da.“ Ich hake mich bei meinem Bruder unter und wir gehen fröhlich zum Auto und steigen ein.

Nach nur einer halben Stunde Autofahrt kommen wir an. Wir sind sehr früh dran, deshalb bekommen wir auch einen guten Tisch in der Nähe vom der Tanzfläche. Aber bevor wir uns auf die Tanzfläche wagen, setzen wir uns, ziehen die Mäntel ab und bestellen etwas zum trinken. „Angel, was hättest du gerne zu trinken?“, fragt mich mein Dad und schaut mich an. „Ich würde gerne auch etwas vom Champagner haben, den ihr auch nehmt.“ „Und was willst du Domenico?“, fragt Dad meinen Bruder und dreht sich zu ihm. „Ich hätte gerne auch etwas Champagner.“ Mein Vater winkt einen Ober heran und gibt eine Bestellung auf. Nachdem wir den Champagner mit den Gläser bekommen habe, stossen wir an und fangen an Gespräche zu führen. Ich bin gerade in ein Gespräch mit Domenico vertieft. „Und wann hast du dein nächstes Date?“, fragt mich gerade Domenico. „Ach, man nervst du!“ „Ich meins ernst, wann hast du dein nächstes Date?“ „Also, dass meine ich jetzt auch im ernst. Im nächster Zeit werde ich kein Date haben!“
„Jetzt nervst du mich. Wann wirst du jemals einen Freund haben?“ „Dann wann ich einen haben möchte.“ „Ach, komm schon! Wenn du nicht bald einen Freund haben wirst, dann werde ich dich noch verkuppeln!!“ „Haha, sehr witzig. Lass uns das Thema vergessen. Komm gehen wir tanzen.“ „Okay, okay. Schon okay, vergessen wir’s.“ Da steht mein Bruder auf und kommt zu mir rüber. Er nimmt meine Hand und fragt: „Kann ich um diesen Tanz bitten?“ Ich grinse und stehe auf. Arm in Arm gehen wir zur Tanzfläche und tanzen zusammen die nächsten 5 Tänze. Das heisst, 2mal den Walzer, Tango, Jive und Roch’n Roll. Nachdem wir lachend an den Tisch zurückkehren, gehen unsere Eltern tanzen. Ich muss zuerst noch ein bisschen verschnaufen. Darum trinke ich auch noch einmal ein Glas Champagner. Nachdem wir das Glas ausgetrunken haben, gehen wir auf die Terrasse um ein wenig frische Luft zu schnappen.
„Wie geht es eigentlich dir und Serena?“ „Gut. Du weißt ja, dass wir bald unser einjähriges haben.“ Dazu kann ich nur ein “Wow“ sagen.

Wir kommen erst am Morgen um drei Uhr nachhause. Das heisst eigentlich, dass ich es nur noch schaffe, mich auszuziehen und das Pyjama anzuziehen und die Zähne zu putzen. Ich habe es auch gerade noch geschafft mich abzuschminken. Aber danach falle ich gleich in einen tiefen traumlosen Schlaf.¨

„Angel! Wach auf! Du hast deinen Wecker überhört!“ „Ach ne, kann ich nicht noch ein bisschen schlafen. Bitte!“, murmle ich verschlafen. „Nein, kannst du nicht. Du ziehst dich jetzt an und kommst nach unten. Domenico sitzt schon am Frühstück.“ Meine Mutter geht wieder raus und ich lege mich nochmals hin. Ich bin noch viel zu müde um aufzustehen. Wie spät ist es eigentlich? Ich drehe mich um und sehe meinen Wecker. Ach man, es ist ja erst halb sieben…. Ich drehe mich nochmals auf den Rüchen um die Augen zu schliessen….Oh mein Gott, es ist ja schon halb sieben!! Ich muss schnell aufstehen und mich anziehen. Die Decke schlage ich zurück und stehe auf. Ich gehe gleich zum Kleiderschrank und öffne ihn. Was soll ich heute anziehen. Ich nehme die schwarzen Röhrlijeans, der dunkelgrüne Rollkragenpullover und meine dunkle Weste.
„Morgen alle miteinander!“, sage ich und setze mich an den Tisch. „Domenico, kannst du mir bitte die Milch geben. „Na klar. Hier.“ „Danke.“ „Bitte.“ Ich liebe heisse Schokolade. Vor allem zum Morgenessen. Nach nur einer viertel Stunde klingelt es an der Haustür, dass muss Leila sein. Gäähhhnn… bin ich noch müde.
Leila und ich sind eigentlich schon seit unserer Geburt beste Freundinnen. Es kann auch sein, dass wir Cousinen sind (ihre Mutter ist die Schwester von meinem Vater) oder weil wir fast gleich aussehen. Das heisst Leila hat einfach hellbraune Harre und braune Augen. Sie ist wie eine Schwester für mich
Ihr solltet noch etwas wissen. Leila hat da so eine Angewohnheit. Immer wenn sie wütend ist oder ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat, kommt sie schon um 7.00 Uhr, als um 7.45 Uhr. Darum frage ich auch meinen Bruder ob sie mit Markus noch zusammen ist. „Ja, warum fragst du mich?“, antwortet er. „ Ich mein nur, weil sie früher da ist.“
Ich gehe zur Tür und mache sie auf. Wie nicht anders gesagt, ist es Leila. „Hey, wartest du schnell bitte. Ich muss noch schnell meine Sachen holen gehen.“ „Okay“, sagt Leila nur. „Komm doch rein, damit du nicht frieren musst.“ Leila kommt rein und ich schliesse die Tür.
Ich renne schnell nach oben und hole meine Schultasche und noch meine beigen Stiefel. Als ich unten bin, ziehe ich meinen dunkelgrauen Mantel, den schwarzen Schal und die beigen Stiefel an. „Irgend etwas hab ich vergessen“, murmle ich vor mich und laufe zurück zur Küche. „Das hast du vergessen“, sagt mein Bruder und hält mein Mittagessen in der Hand. Am Montag ist unser Mittagessen bei Leila und mir Salat. „Vielen Dank*“, ich nehme den Salat entgegen und gebe meinem Bruder einen Kuss auf die Wange und er mir auf die Stirn Das ist wie ein Ritual für mich und meinen Bruder. Das machen wir immer wenn wir uns verabschieden oder Wiedersehen. „Mum“, rufe ich durchs Haus. „Hier bin ich“, die Antwort ertönt aus dem Wohnzimmer. Ich gehe ins Wohnzimmer um meiner Mutter noch auf Wiedersehen zu sagen. „Bye Mum, bis heute Abend.“ „Ja, mein Schatz. Tschüss.“
„Laufen?“, frage ich Leila, als ich die Tür hinter uns die Tür schliesse. „Ja“, sagt sie. Kaum sind wir auf dem Gehweg, fängt sie an zu plappern. „Du weißt ja, dass dieses Wochenende der Verlobte meiner Mutter und sein Sohn eingezogen sind. Der Sohn heisst Diego. Du kannst dir nicht vorstellen, wir er zu Hause rumzickt. Er ist noch schlimmer, als unsere gekrönte Tussi aus der Schule. Ich meine, wie der sich aufführt. Und wie er mich die ganze Zeit anschnauzt. Es ist nicht zum aushalten. Er meint nämlich auch, er sei der Herr im Haus und könne mich herum kommandieren. Es ist schlimm. Wegen ihm konnte ich sogar, diese Nacht nicht schlafen, weil er so laut mit irgendjemand telefoniert hat. Du musst wissen, wir haben sogar das Zimmer nebeneinander. Ich hasse ihn jetzt schon aus tiefstem Herzen. Ich weiss einfach noch nicht, wie ich mit ihm ungestört unter einem Dach, ein ruhiges Leben führen kann. Das Dumme von allem ist nur, er sieht abgöttisch gut aus“, jetzt sind wir schon vor dem Schultor und ich schlafe fast ein, „und dieser Body wo der hat, davon kann jeder Junge auf dieser Welt nur träumen. Hallo? Angel, hörst du mir überhaupt zu?“ „Hhmmm, ja.“ Ehrlich gesagt, höre ich ihr nur mit einem Ohr der gar keinem zu. Ich bin noch viel zu müde um ihr das ganze Geplapper zuzuhören. „Wir müssen sowieso jetzt in Mathe zu Frau Saner. Sonst haben wir dann noch einen weiteren Eintrag und der können wir uns wirklich nicht leisten. Du kannst mir ja in der Pause weitererzählen“, gebe ich ihr noch zur Info.
So laufen wir, nicht gerade glücklich darüber was uns erwartet, in unser Klassenzimmer. Frau Saner ist unsere Klassenlehrerin und sehr komisch was sie betrifft. Als wir das Klassenzimmer betreten, haben wir beide einen kleinen Schock als wir sehen wie das Klassenzimmer aussieht. Das ganze Zimmer ist Weihnachtlich dekoriert und zwar wirklich von oben bis unten. Es sieht schon gar nicht mehr schön aus, obwohl ich Weihnachten liebe. Für jeden Schüler hat Frau Saner eine Mandarine und einen riesigen Zimtstern auf den Platz gelegt. Unsere Lehrerin ist sehr Traditionell und sie liebt vor allem Weihnachten und das macht sie halt jedes Jahr.
Natürlich lachten alle über die Dekoration, als sie herein kamen, obwohl ich zugeben muss. Ich habe such ein bisschen gelacht als Leila und ich hereinkamen, nach dem kleinen Schock.
Die Stunden in der Schule verlaufen wie immer. Leila hat kann erst wieder in der Mittagspause, als wir in der Mensa sind, über das Thema reden. Aber hauptsächlich erzählt sie das gleiche nochmals. So muss ich mich auch nicht richtig auf sie konzentrieren, denn ich schlafe immer noch fast ein. Zum Glück haben wir am Nachmittag nur noch zwei Stunden Schule. Nachdem Leila und ich aus haben, frage ich Leila noch ob sie noch zu mir kommen möchte. Damit wir die Hausaufgaben noch zusammen lösen können. „Was denkst du denn eigentlich!“, ruft sie empört. Das heisst dann wohl ja. Nach Hause gehen wir mit dem Bus. Das geht ein wenig schneller, als zu Fuss.
Nach einer viertel Stunde kommen wir bei mir zu Hause an. Wir ziehen die Mäntel und Schuhen aus und machen uns im Wohnzimmer bequem. Währenddem Leila alles bereit legt für die Hausaufgaben, mache ich noch schnell für uns zwei einen Früchtetee. Als ich ins Wohnzimmer zurückkomme, hat Leila schon alles parat gemacht.
Nachdem wir mit Mahte, Französisch und Deutsch fertig sind. Kommt jemand nach Hause und es niemand anderes, als Domenico: „Hallo? Ist irgendjemand zu Hause?“ „Wir sind im Wohnzimmer.“ Kurz darauf taucht er auch im Wohnzimmer auf. „Oh, hallo miteinander. Wusste gar nicht, dass du da bist, Leila“, und kommt auf mich zu,, um mir einen Kuss auf die Stirn zu geben. Nachdem er mir einen Kuss auf die Stirn und ich ihm einen Kuss auf die Wange gegeben habe, umarmt er noch schnell Leila und verschwindet dann in seinem Zimmer. Kurz darauf klingelt das Telefon. „Geh schon dran“, rufe ich, damit Domenico nicht rangeht.
„Angel Justin. Wer ist dran?“, frage ich. „Hallo Angel hier ist Santiago“, ertönt die Antwort aus dem Apparat. „Oh, hallo Santiago. Was ist denn?“ „Ich wollte fragen ob du und Domenico am Mittwoch eine Stunde früher kommen könnt?“ „Warum das denn?“ „Weißt du, es kommen zwei Jugendliche ein paar Standarttänze lernen. Und ich brauche irgendjemanden der es vorzeigt. Ich glaube sogar du kennst sie.“ „Wie heissen sie denn?“ „Leila und Diego. Sie sind glaube ich jetzt dann Halbgeschwister.“ „Wart mal schnell Santiago. Ich muss noch schnell Domenico fragen, ob er einverstanden ist.“ „Okay“
„Tut mir leid, dass ich telefoniere. Ich muss jetzt noch schnell zu Domenico hoch“, wende ich mich an Leila.
Mit dem Telefon gehe nach oben zu Domenicos Zimmer und klopfe an. „Komm rein“ höre ich die Antwort.
„Santiago hat angerufen und fragt uns ob wir am Mittwoch nicht eine Stunde früher kommen können, weil er Leila und Diego unterrichtet für ein paar Standarttänze. Und möchtest du?“ „Du meinst Leila unsere Cousine und Diego ihren Halbbruder?“ „Ja meine ich. Und möchtest du?“ „Sicher, Diego ist ein cooler Typ. Er geht seit heute mit mir in die Klasse.“ „Also soll ich Santiago ja sagen?“ „Ja.“ „Okay, bis zum Abendessen.“ Ich schliesse die Tür seines Zimmers und nehme das Telefon wieder ans Ohr und berichte Santiago was wir entschieden haben. „Gut, also komm ihr auf die halb fünf?“ „ Ja sicher. Also bis dann.“
„Schönen Abend noch Angel und einen Gruss an Domenico.“ „Ja, mach ich. Bis Mittwoch.“
Ich gehe wieder nach unten ins Wohnzimmer zu Leila und lege das Telefon auf die Kommode. Natürlich frage ich gleich Leila, was es sich aufs Tanzen hat mit einem gewissen Diego auf sich hat. „Wenn du mir heute Morgen zugehört hättest, dann wüsstest du was es auf sich hat“, sie tönt ein bisschen sauer. Ups! „Schon gut. Tut mir leid. Aber du musst wissen, ich bin ziemlich müde wegen gestern Abend, als wir am Kaiserball waren. Und du weißt, wenn ich müde bin höre ich nicht richtig zu.“ „Aber du hättest es wenigstens versuchen können.“ „Weißt du was? Morgen haben wir ja den ganzen tag frei und da werde ich den ganzen Tag zu dir kommen und dann kannst du mir nochmals alles erzählen. Okay?“ „Na gut. Ist zehn Uhr in Ordnung?“ „Sicher.“ „Ich muss jetzt gehen.“ Wir stehen beide auf und packen Leilas Sachen zusammen. Ich begleite sie bis zur Tür und warte bis sie ihre Sachen angezogen hat. Danach verabschieden wir uns mit Küsschen. „Bis Morgen“, rufe ich ihr noch hinterher, danach schliesse ich die Haustür. Ich gehe nochmals ins Wohnzimmer um meine Materialien nach oben in mein Zimmer zu bringen. Als ich mit dem fertig bin, klopfe ich noch mal bei meinem Bruder an. „Was ist?“, fragt er. Ich öffne die Tür und frage ihn, wann unsere Eltern nach Hause kommen. „Sie sind direkt nach der Arbeit noch zu Verwandten gegangen. Es wird spät werden bis sie nach Hause kommen.“ „Indem fall mach ich mir jetzt Nachtessen. Das heisst ich mache mir eine Pizza. Soll ich dir auch eine Pizza in den Ofen schieben.“ „Gerne.“ „Gut. Ich ruf dir, wenn sie fertig sind.“
Ich gehe noch schnell in mein Zimmer hole meinen Laptop und gehe dann nach unten in die Küche. Den Laptop lege ich auf den Esstisch. Im Kühlschrank finde ich zwei Pizzas Hawaii. Ich nehme die Pizzas aus dem Kühlschrank und schiebe sie in den Ofen. Ich stelle den Timer und setze mich an den Esstisch und starte den Laptop auf.
Nachdem der Laptop aufgestartet ist, melde ich mich gleich im Messenger an und in Twitter. Mich nimmt nämlich Wunder was es wieder für Tratsch und Klatsch gibt. Im Messenger sind einige Freunde von mir online. Manchmal wird es auch ziemlich witzig, wenn wir einen Gruppenchat machen. So wie auch jetzt gerade. Ich werde von meinem Bruder in einen Gruppenchat eingeladen. Mit dabei sind auch Leila, ihr Freund, wie gesagt mein Bruder, seine Freundin und noch irgendwer anders den ich nicht kenne onder mir nicht bekannt vorkommt.

*Angel*: Hallo alle zusammen!!!!!! :D
““Dome““: Hallo Schwesterherz!! <3
<Leila in Love>: Hallöchen!!!
oOoMarkusoO: Salut!
ddSereDD: Hey!
ÖÖDiegoöÖ: …..^^
*Angel*: Und was macht ihr denn so?
<Leila in Love>: Na was woll!! ;-)
*Angel*: Ou, sorry Leute ich muss gehen. Die Pizza ist fertig. Bye, Tschüss. Hab euch
alle ganz doll lieb. Bis Morgen Leila.
ddSereDD: Bye <3
oOoMarkusoOo: Tschüssi!! :D
<Leila in Love>: Bye, bis Morgen. HDL <3
““Dome““: Bin gleich unten!
ÖÖDiegoÖÖ: ……..I hate all over the world for ever and ever and ever and ever……..!!!!


Ich logge mich aus und gehe schnell zum Ofen, damit ich die Pizzas herausholen kann. Die Teller liegen schon bereit auf der Ablage. Nur noch schnell die Pizzas auf die Teller legen und danach auf den Tisch stellen. Kurze Zeit später sitzt auch Domenico am Tisch. Den Laptop habe ich in der zwischen Zeit herunter gefahren.
Nachdem wir fertig gegessen haben, fragt mich Domenico ob ich noch Lust habe mit ihm einen Film anzuschauen. „Nein Danke. Tut mir leid, aber ich hatte vor so bald wie möglich ins Bett zu gehen, weil vom Ball so spät nach Hause gekommen sind und ich zu wenig Schlaf hatte“, antworte ich ihm. „Na dann, muss ich mich, mit mir selber begnügen. Schlaf gut Schwesterchen“, sagt er mit einem breiten Grinsen und gibt mir einen Kuss auf die Stirn. „Gute Nacht.“
Bevor ich aber zu Bett gehe, goggle ich noch ein bisschen im Internet an meinem Laptop. Aber schnell wird es mir zu langweilig und ich beschließe zu Bett zu gehen. Noch schnell alles Erledigen, was sich mit Zähneputzen, Haare bürsten und aufs WC gehen, beschäftigt.
Als alles erledigt ist, schlüpfe ich unter die Bettdecke und falle bald in einen tiefen festen Schlaf.

Am nächsten Morgen wache ich ziemlich durch geschlafen auf, muss aber feststellen, dass es schon neun Uhr morgens ist. Ich schlage die Decke zurück, stehe auf und ziehe mir das gleiche an was ich Gestern anhatte. Danach geht es nach unten in die Küche. Natürlich ist schon niemand mehr zu Hause. Da meine Eltern am arbeiten sind und mein Bruder in der Schule ist.
Ich genehmige mir ein wie immer eine heisse Schokolade. Mit der Tasse setzte ich mich im Wohnzimmer aufs Sofa und schalte den Fernseher ein. Nach einer vierteln Stunde hab ich die Tasse ausgetrunken und schalte gleichzeitig den Fernseher aus. Noch schnell die Tasse in die Abwaschmaschine und dann geht es nochmals in mein Zimmer. Ich schminke mich natürlich auch ein bisschen. Ein wenig Wimperntusche und Gloss und schon fertig. Meine Haare binde ich noch zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen. Ich schaue auf meinen Wecker und schaue wie viel Uhr es ist. Es ist viertel vor Zehn, das heisst ich hab noch zehn Minuten Zeit, bevor ich loslaufen muss. Gut… was sollte ich noch erledigen? Hhhhmmm….nichts.

Nach zehn Minuten geht es los zu Leila, ich ziehe wie immer Mantel und Stiefel an. Ich nehme keine Tasche mit. Ich brauche nämlich nur mein I-Phone und die Schlüssel. Schon bald bin ich bei Leila angelangt und klinge bei der Haustür. Es öffnet, mir ein unbekannter, aber hübscher gut aussehender Junge. So kann ich ihn auch nur sprich wörtlich anstarren oder angaffen. „Was starrst du mich so blöd an, Tussi!“, schnauzt er mich an. Mit diesen Worten falle ich wieder vom Himmel vor die Haustür. „Ich wollte zu Leila. Ist sie hier?, frage ich stattdessen. „Mach mal Platz, Diego“, ertönt eine Stimme hinter Diego. Es ist Leilas Stimme. Diego verzieht sich mit einem Gemurmel, dass sich nicht gerade nett anhört. „Hey, komm herein.“ „Danke. Hi.“ Ich trete ins Haus hinein und ziehe gerade Mantel und Stiefel aus und lege sie zur Garderobe. Gleich danach befinden wir uns schon in ihrem Zimmer. Natürlich erzählt sie mir alles noch einmal von Diego, was sie mir gestern schon erzählt hat. Nachdem sie mir alles erzählt hat, lästern wir noch ein bisschen über Diegos Verhaltne ab. Kaum sind wir fertig mit reden, klingelt Leilas Handy. „Tut mir leid, muss rangehen.“ „Schon gut.“ Als sie fertig ist mir der anderen Person zu reden legt sie auf und schaut mich entschuldigend an. „Tut mir leid, aber ich muss schnell weg. So etwa für eine Stunde. Markus hat mich gerade angerufen.“ „Schon gut ich kann hier auf deinem Zimmer warten, bis du wieder kommst. Ich wird mich schon nicht zu Tode langweilen.“ „Danke viel Mal. Du bist ein Schatz.“ Sie umarmt mich schnell und schon ist sie verschwunden.
Eigentlich langweile ich mich dann schon ein bisschen. Ich setzte mich auf Leilas Bett und hole mein I-Phone hervor und surfe ein bisschen im Internet. Plötzlich klopft es an der Tür. Da ich weiss, dass es Leila nicht sein kann, stehe ich auf und gehe zur Tür. Ich öffne die Tür und sehe vor mir Diego. Er starrt mich ein bisschen komisch an, vielleicht, weil ich die Tür ein bisschen zu heftig geöffnet habe. Auf jeden Fall, kommt nächstens eine Fliege in seine Nähe, so kommt er ins schwanken, da er zwei Tassen in den Händen hat und dabei fallen beide Tasse auf mein T-Shirt. „Igitt!!“, ruf ich aus. „Jetzt kann ich mein T-Shirt überhaupt nicht mehr gebrauchen! Bist du überhaupt noch ganz gebacken?!“ Aber er kann wieder einmal nichts sagen. Dieser Dummkopf! Irgendwie brauch ich eine Revanche gegen ihn! Da er mich und Leila sowieso über alles hasst. Ou, jetzt weiss ich es. Eine Schneeballschlacht. „Ich weiss wie du dich revanchieren kannst. Draussen im Garten eine Schneeballschlacht. Okay? Und zwar jetzt!!“, sage ich immer noch rau zu ihm. Er sagt immer noch nichts, aber macht mit der Hand so eine Bewegung und es soll wie Bedeuten, dass ich mit nach draussen kommen soll. Ich gehe mit nach unten und ziehe meine Sachen an. Zum Glück hab ich noch die Handschuhe in meinem Mantel. Ich ziehe noch die Handschuhe an und dann geht es ab in den Garten. Wir stellen uns je auf eine Seite und dann geht es wie auf Kommando los. Zuerst sind wir beide eifrig daran zu treffen und den anderen fertig zu machen. Doch mit der Zeit finden wir beide Spass daran. Irgendwann lachen wir uns nur noch kaputt und kugeln uns im Schnee. Ich glaube das Eis ist jetzt zwischen uns gebrochen. Wir stellen bald fest, dass wir völlig durchnässt sind. Deshalb gehen wir wieder ins Haus hinein, aber immer noch lachend. Wir ziehen Mäntel und Schuhe aus und müssen leider feststellen, dass unsere Kleider ganz durchnässt sind. „Ich glaube wir sollten uns zuerst umziehen, bevor wir irgend etwas anderes machen, oder etwa nicht?“, fragt er mich. „Hast recht, aber ich wohn doch gar nicht hier und dann kann ich mich auch nicht umziehen“, erteile ich ihm meine Sorgen. „Ich glaub von Leilas Sachen werden dir schon einige Sachen passen.“ „Stimmt, ich glaube sie wird mir schon nicht Böse sein.“ Wir gehen beide nach oben in diejenigen Zimmer um sich umziehen zu können. Ich mache Leilas Schrank auf und finde eine Jeans und dazu ein passendes Hemd. Als ich wieder nach unten komme, ist Diego in der Küche und bereitet zwei heisse Schokoladen zu. Er gibt mir eine Tasse, dieses mal ohne sie auszuschütten und setzen wir uns an den Küchentisch. Zuerst trinken wir schweigend. Ich kann es aber einfach nicht aushalten diese Frage nicht zu stellen. Somit breche ich die Stille: „Warum hasst du Leila und mich sosehr?“, frage ich ihn. Es dauert lange bis er antwortet: „Ich hasse dich und Leila nicht. Es ist nur so, dass Leila mich die ganze Zeit gestresst hat, da sie immer von dir und deinem Bruder erzählt. Was für ein gutes Verhältnis ihr zwei zueinander habt. Und das hat mich halt immer daran am meine grosse Schwester. Weißt du als unsere Eltern sich trennen, hat sich meine Schwester dazu entschieden mit meiner Mutter mitzugehen und ich mit meinem Vater. Wir hatten ein ausgesprochenes gutes Verhältnis, bis zu diesem Zeitpunkt. Da haben wir uns sehr heftig gestritten. Seither ist zwischen uns Funkstelle. Und das tut mir immer noch sehr weh. Und jedes mal wenn Leila von neuem von dir und deinem Bruder erzählt hat, gab es mir einen Stich ins Herz. Kannst du das verstehen?“ Ich kann Diego vollständig nach voll ziehen. Ich glaube mir würde es genau so ergehen. Wir haben fast die Tassen ausgetrunken, da taucht Leila in der Küche auf und mustert uns ziemlich komisch an. Sie hebt auch noch eine Augenbraue um wirklich zu bestätigen, dass hier irgendetwas faul sein muss. Ich mache einen entschuldigt Blick zu Diego und so verschwinden Leila und ich wieder in ihrem Zimmer. „Was sollte dass den sein?“, fragt sie mich mit einer Stimme, die sagen soll, dass ich ihr alles erzählen muss bis ins kleinste Detail. So mach ich es dann auch. Ich erzähle ihr eigentlich alles, seit sie weg war. Der Schluss sage ich natürlich mit grösster Freude, dass er sie nicht hasst. Das kommentiert sie dann mit: „Zum Glück. Ich dachte schon so jemanden muss man hassen, auch wenn man abgöttisch gut aussieht.“ Zu dem kann ich mich nur kaputt lachen. Irgendwie können wir einfach nicht mehr aufhören. Wir kugeln uns schon auf dem Boden. Doch dann beruhigen wir uns wieder. Aus Bett müssen wir uns auf jeden Fall setzten, bevor etwas anders Geschieht. Der Tag sonst verläuft super lustig. Wir schauen uns noch einen Film im Wohnzimmer an, wo sich Diego auch noch zu uns sitzt.

Ich gehe glücklich und beschwingt nach Hause. Als ich die Haustür öffne, sind schon alle zu Hause und scheinen wie auf mich gewartet zu haben, dass gibt mir nämlich ein mulmiges Gefühl. Natürlich sind alle am Küchentisch und es sitzen schon alle auf den Stühlen. Was mich am meisten beunruhigt ist, dass alles wunderschön gedeckt ist und mein Lieblingsessen auf dem Tisch steht. Nämlich Kartoffelgratin, Schinken und Dörrbohnen und dazu zum trinken Rimus. „Hallo zusammen?“, begrüsse ich sie. „Komm setzt dich doch bitte“, fordert mich meine Mum auf. Ich gehorche und setze mich. Natürlich stelle ich gleich die Frage, die mir so zu schaffen macht. „Warum kocht ihr mein Lieblingsessen und habt alles so schön gedeckt? Und warum ist Domenico nicht beim Fussball – Training?“ „Wir dachten eigentlich, dass du diese Frage nicht stellst und wir bis nach dem Abendessen warten können. Aber so wie es aussieht, müsse wir jetzt alles ausspucken“, sagt mein Dad. Was mich nur noch mehr irritiert. Mein Vater schaut meine Mutter an, als ob er sagen wollte, los mach schon ich hab den Anfang gemacht jetzt musst du. „Um es kurz zu machen. Dein Dad und ich waren ja gestern bei nahen Verwandten. Meine Cousine ist gestorben und sie hat eine Tochter Namens Susi. Du hast sie schon ein paar Mal gesehen, auf den Festen. Im Testament ihrer Mutter stand, falls sie zu früh starb und ihr Kind noch nicht volljährig ist, da sollen wir sie bei uns aufnehmen und dein Dad und ich, das Obhut über ihr haben. Dass ist jetzt zugetroffen. Sie wird diesen Donnerstag bei uns einziehen und dein Zimmer bekommen. Dein neues Zimmer wird im obersten Stockwerk sein“, meine Mum schliesst mit diesen Worten ab. Ich kann überhaupt nichts machen, beziehungsweise sagen. Ich kenne dieses Mädchen, und ich hasse sie über alles. Sie ist 6 Jahre jünger als ich es bin. Das heisst sie ist ungefähr 10 Jahre alt. Meine nächste Reaktion ist, dass ich anfange zu weinen. Ich stürze auf mein Zimmer und schliesse es ab. Ich werfe mich auf mein Bett und kann nur noch heulen.
Ihr müsst wissen mein Zimmer ist erst seit diesem Jahr fertig. Wir sind vor drei Jahren in dieses Haus gezogen, vorher haben wir direkt neben dem Haus von Leila gewohnt. Jetzt wohnen wir nur 2-5 Minuten davon entfernt und immer noch in derselben Strasse.
Mein Zimmer hat eine direkte Verbindung zu Domenicos Zimmer und einen direkten Anschluss zu meinem eigenen Badezimmer. Mein Zimmer selber ist riesig!!!! Zwei Wände hab ich mit einem wunderschönen Violet gestrichen. Sonst ist mein Zimmer wie im Märchen, wie ich es mir immer gewünscht habe. Es ist sehr schwierig es zu erklären, ihr müsst es euch fast selber vorstellen. Könnt ihr das? Ich muss eingeschlafen sein, weil nämlich als ich aufwache, sitzt mein Bruder auf der Bettkante. „Na, hast du dich wieder abgeregt?“, fragt er mich besorgt. „Nicht wirklich.“ Man höre ich mich scheisse an. „Ich hab mit Mum und Dad geredet, wegen dem Zimmer.“ „Und?“ „Sie haben sich bereit erklärt, dass du das Zimmer behalten kannst.“ Oh, es gibt ja auch wieder gute Nachrichten. Ich falle meinem Bruder in die Arme und sage ihm tausend Dank für alles. Doch plötzlich kommt mir etwas in den Sinn und ich entziehe mich von meinem Bruder. Domenico ist irritiert. „Was ist denn jetzt wieder auf einmal los?“ „Ich habe nur daran gedacht. Was jetzt dann sein wird. Du weißt, dass ich Susi über alles hasse. Wird sich dann unser Verhältnis verändern. Was wird passieren? Sie wird mir wie ein Eindringling vorkommen. Sie wird unser Familienverhältnis total zerstören und vor all dem hab ich eine Heiden angst.“ „Ach komm schon Kleines. Zwischen uns wird sich niemals etwas verändern. Komme was da wolle. Du wirst für immer und ewig meine Lieblingsschwester sein. Wir können es auch so machen, ich kann mit Mum und Dad reden, dass ein Abend nur uns vieren gehören wird. Ist das gut?“ „Vielen Dank, Domenico. Hast du schon gewusst, dass du der Beste Vater auf der ganzen Welt bist!!““ Ich schaffe es, dass in meinem Gesicht ein kleines Lächeln entsteht. Er grinst mir einem breiten Grinsen zurück. „Ich weiss. Du gehst jetzt am besten wieder schlafen. Gut Nacht Angel. Hab dich lieb.“ „Hab dich auch lieb. Bis Morgen.“ Er gibt mir einen Kuss auf die Stirn und verschwindet durch die Tür in sein Zimmer.
Am nächsten Morgen gehe ich nicht zur Schule, dafür sehe ich viel zu schlimm aus. Meine Mutter hat das selbst gesagt. Also bleibe ich schön brav zu Hause, dass ist schon schön gemütlich so. Ich nehme mir ein Bad mit Rosenduft und geniesse es einfach alleine zu Hause zu sein. Nachdem ich mit dem Bad fertig bin und mit meinem rosa Bademantel in meinem Zimmer stehe, beschliesse ich wieder einmal meine Haare zu strecken. Ich gehe nochmals in mein Badezimmer und streiche mir eine spezielle Creme in mein Haar. Danach hole ich aus einem Schränkchen das Glätteisen. Damit gehe ich wieder in mein Zimmer und setze mich auf meinem Schaukelstuhl in einer Ecke. Ich warte bis das Glätteisen heiss ist. Bis das passiert, habe ich gerade genug Zeit mir eine Tasse Tee zu machen und wieder in mein Zimmer zu gehen. Ich stelle die Tasse auf das Tischchen neben dran und fange an. Nach einer halben Stunde bin ich fertig und betrachte mich im Spiegel. Nach meiner Beurteilung ist es mir gelungen. Jetzt muss ich noch schauen was ich anziehen möchte. Ich gehe zu meinem Kleiderschrank und mach ihn auf. Mal schauen, was haben wir denn da. Ich glaube ich ziehe meine Lieblingsröhrlijeans an und ein Langarmshirt mit einem Aufdruck von einem Smiley der die Zunge ausstreckt und lacht. Die Haare lasse ich wie immer offen, aber ich nehme in meine Hosentasche ein Haargummi.
Ich glaube, ich packe schon mal das Zeug für heute Nachmittag. Wie immer nehme ich meine schwarzen Leggins, die bis nach den Knien und ein violettes Kleid mit Blumen darauf mit verschiedenen Farben, bis kurz vor die Knie. Dann lege ich noch in die Tasche meine schwarzen Tanzschuhe. Sie haben eine Schnalle mit einer Blume darauf und mit drei Zenitmeter hohen Absätzen.

Als ich vom Tanzen nach Hause komme, bin ich ziemlich geschaffen. Nach zwei Stunden, ohne Pause ist man schon ziemlich geschaffen, Und vor allem noch, wenn Leila und Diego noch zwei linke Füsse haben. Aber es trotzdem sehr lustig. Aber jetzt bin ich geschaffen fürs Bett. Trotzdem bleibe ich noch eine Weile auf und schaue mit meinem Eltern und Domenico fern. Um halb elf aber gehe ich ins Bett und schlafe schnell ein.
Am nächsten Tag gehe ich wie immer zur Schule und gehe dann gleich zu Leila nach Hause und dann gleich mit ihr zum Hip-Hop. Ich kann mich so gut von allem fernhalten was das Thema Susi betrifft. Ich bekomme sie sogar nicht zu sehen als ich in mein Zimmer gehe. Wo sie wohl steckt? Okay es interessiert mich auch nicht. Kurz nachdem ich fertig geduscht habe, bekomme ich eine SMS von Diego.

Hey Angel
Na hast du Lust rüber zu kommen?
Es ist niemand zu Hause.
Und ich koche gerade.
L.G Diego

Hey Diego
Gerne. Ich bin schon unterwegs!!
L.G Angel

Ich zieh mich schnell wieder an, gehe nach unten und ziehe Mantel, Schal und Stiefel an und laufe los. Bald darauf klingle ich an der Haustür. Diego öffnet mir die Tür mit einer Kochschürze um sich und einem Kochlöffel in der Hand. „Komm nur rein.“ Ich betrete das Haus und darf mich gleich setzen. Es wir ein wunderschöner Abend. Für mich ist es ein wunderschöner Abend. Es so schön diese Zweisamkeit für mich.

24.Dezember

Heute ist der Heiligabend, wie mich das freut. Die Zeit verging wie im Fluge. Dauernd war ich bei Leila zu Hause, aber nicht nur wegen ihr, sondern auch wegen Diego. Wir verstehen uns jetzt prächtig. Und die Stimmung zwischen Leila und Diego hat sich auch sehr stark verbessert. Heute gehen wir auch zu ihnen. Ich habe mich schon fertig angekleidet. Ich habe ein dunkelblaues Cocktailkleid an und habe eine aufwändige Hochsteckfriur gemacht. Geschminkt habe ich nicht viel, nur ein bisschen Wimpertusche, silbriger Glitzer bei den Augendeckeln und mein Liblings-Lipgloss. Ich habe wie immer meine Halskette an und meine Glücks-Kreolen. Ich schaue auf meinen Wecker. Ah, es wird Zeit, dass ich nach unten gehe und mich fertig anzuziehen. Meine Eltern, mein Bruder und Susi, machen sich auch gerade fertig. – Was mit Susi ist, weiss ich nicht so genau. Ich hatte noch nicht viel mit ihr zu tun gehabt. Aber ich habe sie in unsere Familie akzeptiert. -
Es hat wieder geschneit und eine angenehme Kühle herrscht draussen. Wir sind die letzten wo kommen. Meine Grosseltern sind auch schon und sitzen im Wohnzimmer, sowie meine Tante, Leila, Diego (der ausgesprochen gut aussieht) und sein Vater Paul. In kurzer Zeit, bewegen wir uns zum Esszimmer und nehmen Vorspeise und Hauptgang ein. Es ist köstlich. Das alles hat der Verlobte von Leilas Mum gekocht.

Nach einer Weile, geht es wieder ab ins Wohnzimmer. Wir setzen uns alle und singen wie jedes Jahr ein paar Weihnachtslieder. Danach sind wir mit Geschenke verteilen dran. Dieser Moment ist wie immer wunderschön. Ich habe für alle etwas gekauft, sogar für Susi. Meine Grosseltern bekommen je eine Tasse, mein Bruder kriegt ein T-Shirt mit seinem Lieblings-Club darauf, meine Mutter bekommt einen Ring, mein Vater eine Krawatte, meine Tante ein Kalender mit verschieden Bilder, Paul bekommt eine Flasche wein, Leila bekommt ein Glücksarmband mir einem Anhänger dran, Diego bekommt Gutscheine fürs Kino (hoffentlich geht er dort mit mir hin) und Susi bekommt von mir Haarschmuck. Ich bekomme auch sehr und es ist am besten wenn euch nicht sage, was ich alles bekommen habe, dass würde Jahre dauern. Außer vielleicht, dass ich von Diego nichts bekommen habe, was mich ein bisschen enttäuscht.
Im laufe des Abends winkt mir Diego, dass ich ihm folgen soll. Bald darauf befinden wir uns auf seinem Balkon in seinem Zimmer.
„Ich wollte dir noch etwas geben, das nicht jeder sehen soll.“ Ich schaue ihn schweigend an. „Mach bitte die Augen zu“, fordert er mich auf und ich mache es auch. Seine kühlen Hände streifen meinen Hals, als er meine Halskette abzieht und wieder etwas anderes anzieht. „Du darfst die Augen öffnen.“ Ich öffne die Augen und blicke auf meinen Hals hinab. Es ist eine silbrige Kette mit einem silbrigen Herzanhänger dran. Plötzlich weiss ich, dass er dasselbe entfindet wie ich. Doch mir kommen auch Gedanken, wie ob das gut gehen wird, weil er dann sozusagen mein Cousin ist. Als ob er meine Gedanken gelesen hätte sagt er: „Es wird schon alles gut gehen.“ Da bewegt sich sein Kopf auf meinen zu. Seine Lippen berühren mich zuerst sanft, als ob er sich nicht sicher ist ob er es wirklich tun soll. Aber als ich sein Kuss mit einer solchen Leidenschaft erwidere, weiss er, er muss keine Angst mehr haben. Glücklich ineinander verschlungen, öffnen wir unsere Augen wieder und lachen uns herzlich an. Was dass für ein Happy End ist!!! Ich wünsch euch wunderschöne Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr! Und hoffe für euch, dass bei euch bald auch so etwas Wunderschönes wie bei mir passiert!!!!!!!!!!!!!!

Ende!!!!

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